Ausbildung

Ausbildung ist ein wichtiges Stichwort, denn viele Wege können dich zu deinem Ziel führen.

Die Grafik zeigt dir mehrere Möglichkeiten für einen beruflichen Ein- und Aufstieg in der Umwelttechnik-Branche.

Lehre

Die Lehre ist eine Ausbildung, mit der du eine vollständige Berufsausbildung erwirbst. Sie unterscheidet sich wesentlich von deiner bisherigen schulischen Ausbildung. Gleich an dieser Stelle vorweg: Für die Umwelttechnik im Allgemeinen gibt es keine Lehre. Bei der Lehre lernst du die meiste Zeit nicht in einer Schule, sondern in einem Unternehmen. Dort erwirbst du das für deinen Beruf notwendige fachliche Know-how.

Ein- bis zweimal wöchentlich oder über mehrere Wochen geblockt, besuchst du die Berufsschule. Während der Lehrzeit bist du somit gleichzeitig Auszubildende bzw. Auszubildender in einem Betrieb und Schüler/in einer Berufsschule. Eine Lehre dauert entweder zwei, zweieinhalb, drei, dreieinhalb oder vier Jahre. Die meisten allerdings drei Jahre. Im Internet kannst du dich bei der Lehrstellenbörse von Wirtschaftskammer und AMS über offene Lehrstellen informieren.

Beispiele für Lehrberufe, die für die Umwelttechnik relevant sind:
• Chemielabortechnik
• Chemieverfahrenstechnik
• Entsorgungs- und Recyclingfachmann
• Installations- und Gebäudetechniker
• Kälteanlagentechniker
• Physiklaborant

Nach erfolgreichem Lehrabschluss deiner Lehre hast du übrigens die Möglichkeit eine Werkmeisterschule mit Fachrichtung Technische Chemie und Umwelttechnik zu absolvieren. Die Werkmeisterschulen sind Sonderformen der gewerblichen, technischen und kunstgewerblichen Fachschulen und dauern vier Semester. Der erfolgreiche Abschluss berechtigt dich dazu, selbstständig in einem einschlägigen Handwerk zu werden.

Hilfreiche Links:
www.fitforfuture.at
www.ams.at/lehrstellen
www.lehrvertrag.at
www.bic.at
www.wifi.at
www.bfi.at

Schulen

Berufsbildende Schulen wie z. B. die HTL, die HLW, landwirtschaftliche Fachschule etc. vermitteln dir eine abgeschlossene Berufsausbildung.

Aber auch hier verhält es sich wie bei der Lehre: es gibt keine HTL mit Schwerpunkt Umwelttechnik. Nach erfolgreichem Schulabschluss einer HTL kannst du also direkt in die Arbeitswelt einsteigen.

Du kannst dich aber auch weiterbilden und nach der Schule beispielsweise Kurse, Aufbaulehrgänge, Speziallehrgänge oder Kollegs besuchen oder ein FH- oder Universitätsstudium beginnen.

Nachfolgend Schulen mit Bezug zur bzw. für einen guten Einstieg in die Umwelttechnik:
• HTBLA Andorf
www.htl-andorf.eduhi.at

• HLW Linz – Auhof www.hlw-auhof.eduhi.at

• HTBLA 1 Bau und Design www.htl1.at

• HTL Braunau am Inn www.htl-braunau.at

• HLW Freistadt www.hlw-freistadt.at

• HTL Grieskirchen www.htl-grieskirchen.at

• Technische Fachschule Haslach www.tfs-haslach.at

• HTBLA Hallstatt www.htl-hallstatt.at

• KTLA Kremstaler Technische Lehrakademie www.ktla.at

• HTL-LMT Wels www.htllmt.at

• HTBLA Leonding www.htl-leonding.ac.at

• HTBLA Linz – LiTEC Linzer Technikum www.htl2.asn-linz.ac.at

• HTBLA Neufelden www.atn.nu

• HTBLA Perg www.htl-perg.ac.at

• HTL Ried im Innkreis www.htl-ried-innviertel.at

• HTBLA Steyr www.htl-steyr.ac.at

• HTL Traun www.htltraun.at

• HTBLA Vöcklabruck www.htlvb.at

• HTBLA Wels www.htl-wels.ac.at

 

 

Fachhochschulen

Die Fachhochschule Oberösterreich bietet seit 20 über Jahren praxisbezogene Hochschul-Studien mit internationaler Anerkennung an.

Dabei reicht das Angebot von Technik über Wirtschaft bis hin zu Gesundheit und Sozialem – eine Vielfalt an Studienrichtungen, die kaum ein anderes Bundesland bietet, da sich die FH OÖ aus den Campus Linz, Wels, Steyr sowie Hagenberg zusammensetzt.

Das Thema „Umwelt & Energie“ findet sich vorwiegend am Campus Wels. Die Kopplung von Forschung und Lehre an der FH ist ein wesentliches Element zur Erfüllung gegenwärtiger und zukünftiger Anforderungen an die „green technology economy“.

Hier ein Auszug relevanter Studiengänge:

Studiengang Öko Energietechnik
In diesem Studiengang dreht sich alles um die effiziente und umweltfreundliche Nutzung von Energie. Er bietet dir eine innovative Ausbildung im ökologischen, technischen und betriebswirtschaftlichen Bereich, bei dem du effiziente Techniken zur Energiegewinnung und -umwandlung zu entwickeln, zu planen und zu vermarkten lernst. Außerdem erhältst du einen Überblick über neuartige Anlagen zur Energieerzeugung und -umwandlung. Mit diesem Studium qualifizierst du dich hervorragend für die wachsende Umwelt- und Ökoenergiebranche.


Studiengang Bio- und Umwelttechnik
Die Kombination von Biotechnologie und Umwelttechnik bietet dir die einzigartige Möglichkeit, zwei große Wachstumstechnologien gleichzeitig kennenzulernen. Die Biotechnologie reicht von der Chemietechnik und Pharmaindustrie über die Lebensmittelproduktion bis hin zum Nachweis gentechnisch veränderter Lebensmittel. Umwelttechnik umfasst die klassischen Bereiche wie Reinigung von Wasser, Luft und Boden sowie Prävention und prozessintegrierten Umweltschutz. Der Studiengang „Bio- und Umwelttechnik” bildet „Umwelt-( Bio-)Technologen“ aus und versteht Technologie als Verbindung zwischen technischem Wissen und naturwissenschaftlichem Verständnis. Demnach erfüllst du eine Brückenfunktion zwischen Technik und Naturwissenschaft. Der Studiengang kann in sechs Semestern absolviert und mit dem Bachelor of Science in Engineering (BSc) bzw. nach weiteren vier Semestern mit dem Master abgeschlossen werden.

Studiengang Sustainable Energy Systems (Masterstudium in englischer Sprache)*
Das Thema Nachhaltigkeit zieht sich durch die gesamte Umwelttechnik-Branche und ist einer der Schlüssel für künftiges, gesundes Wachstum. Dabei spielt die Energieproduktion und der Energieverbrauch eine bedeutende Rolle. Das neue, englischsprachige Masterstudium Sustainable Energy Systems vermittelt dir profundes Wissen sowohl im Bereich „erneuerbare Energietechnik“ als auch im Bereich des Managements von Energieprojekten. Weiters ist der Ersatz von traditionellen Energiesystemen durch nachhaltige und effiziente Systeme ein weiterer Schwerpunkt in diesem Masterlehrgang.

Bachelorstudiengänge*
• Automatisierungstechnik
• Bio- und Umwelttechnik
• Lebensmitteltechnologie und Ernährung
• Öko-Energietechnik
• Verfahrenstechnische Produktion

Masterstudiengänge*
• Anlagenbau
• Bio- und Umwelttechnik
• Öko-Energietechnik
• Sustainable Energy Systems*
* Unterrichtssprache Englisch

Universitäten

Dort, wo Forschung und Lehre aufeinander treffen, herrscht besonders großes Potenzial neue Stärkefelder zu generieren und zu etablieren. Die Johannes Kepler Universität (JKU) in Linz spielt ihre Kompetenzen in Umwelt- und Energiefragen aus und stellt damit bereits die Weichen für eine neue „nachhaltig denkende Gesellschaft“. Als größte wissenschaftliche Institution in Oberösterreich ist die JKU ein Impulszentrum für Wissenschaft und Gesellschaft und genießt international großes Ansehen.

Wie?
• Lehrlinge mit abgeschlossener Lehre mit Matura
• bestandene Matura
• bestandene Berufsreifeprüfung
• bestandene Studienberechtigungsprüfung


Die Johannes Kepler Universität (JKU) – Impulszentrum für Wissenschaft und Wirtschaft
Die Kernkompetenzen liegen in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, den Rechtswissenschaften sowie den Technik- und Naturwissenschaften. Bereits heute wird an der JKU an den Leitthemen der Zukunft geforscht und Know-how rund um solche Zukunftsthemen gelehrt.

So beschäftigen sich bereits heute zahlreiche Institute aus allen Fakultäten mit der Energie- und Umwelttechnik.
Zudem wird den Studierenden bereits jetzt das nötige Wissen für neue Leitmärkte vermittelt. Finde nachfolgend Beispiele von Instituten mit Fokus „Energie- bzw. Umweltthematik“.

Institut für betriebliche und regionale Umweltwirtschaft
Das Institut für betriebliche und regionale Umweltwirtschaft befasst sich zum einen mit dem „Betrieblichen Umwelt- und Qualitätsmanagement“ und spannt hier einen mehrdimensionalen Bedingungsrahmen aus „Markt“, „Politik /Öffentlichkeit“ und „Ökologie“ für die Umsetzung dieses Schwerpunktes in der betrieblichen Praxis auf.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem systemischen Umwelt- und Ressourcenmanagement, wobei die Verknüpfung des unternehmerischen Handelns mit dessen systemischen Umfeld im Mittelpunkt steht.

Hierzu zählen etwa material- und energiewirtschaftliche Strategien, weil Ressourcen immer knapper werden sowie eine umwelt- und klimagerechte Verkehrsgestaltung auf betrieblicher und überbetrieblicher Ebene. Hier arbeiten öffentliche Institutionen und wissenschaftliche Einrichtungen eng zusammen.

.) Studiengang Betriebliches Umwelt- und Qualitätsmanagement
In der Studienvariante „Betriebliches Umwelt- und Qua- litätsmanagement“ wird der mehrdimensionale Bedingungsrahmen aus „Markt“, „Politik /Öffentlichkeit“ und „Ökologie“ aufgespannt um alle berechtigt Interessierten herauszuarbeiten, und sie im Sinne einer unternehmerischen Nachhaltigkeit zu berücksichtigen.

Qualitäts-, Umwelt- und Sicherheits-Managementsysteme werden hierbei praxisnah vermittelt. Ansätze wie das Umweltkosten- und betriebliche Stoffstrommanagement, das Umwelt-Controlling, die Produkt-Ökobilanzierung sowie die Lebenszyklus- Kostenrechnung, sind zentrale Themen in diesem Studiengang.

.) Studiengang Systemisches Umwelt- und Ressourcenmanagement
In der Studienvariante „Systemisches Umwelt- und Ressourcenmanagement“ steht die Verknüpfung des unternehmerischen Handelns mit dessen systemischem Umfeld im Mittelpunkt. Hierzu zählen etwa material- und energiewirtschaftliche Strategien vor dem Hintergrund knapper werdender Ressourcen sowie umwelt- und klimagerechte Verkehrsgestaltung auf betrieblicher und überbetrieblicher Ebene. Ein weiterer Fokus liegt auf der Betrachtung von Entscheidungsprozessen, Handlungsspielräumen und Restriktionen von Unternehmen und KonsumentInnen bei Realisierung nachhaltiger Verhaltensweisen.

Institut für Umweltrecht
Am 1996 gegründeten Institut wird sowohl Grundlagenals auch angewandte Forschung betrieben. Mehrfach hat das Institut an neuen Umweltgesetzen mitgearbeitet. Das IUR verfolgt eine gesamtheitliche Sichtweise, die beim konkreten Umweltsachproblem ansetzt und so eine noch bessere Lösungsqualität ermöglicht.

Dabei arbeitet das IUR auch global mit anderen Umweltwissenschaften (Ökologie, Ökonomie, Umwelttechnik, Umweltmedizin, …) zusammen. Das Umweltrecht umfasst alle Bestimmungen des Europarechts, des Völkerrechts (WTO), des Verfassungsund des Verwaltungsrechts, des Strafrechts und des Privatrechts, die der Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen des Menschen dienen.

Energieinstitut an der JKU Linz
Das Energieinstitut an der JKU Linz zeichnet sich besonders dort aus, wo einzeldisziplinäre Forschung an ihre Grenzen stößt. Die drei Abteilungen des Vereins (Energiewirtschaft, Energierecht, Energietechnik) ermöglichen dir eine umfassende und fächerübergreifende Analyse des Zukunftsthemas Energie.

Insofern widmet sich das Energieinstitut schwerpunktmäßig volkswirtschaftlichen Betrachtungen von energiepolitischen Fragestellungen, aktuellen Fragen des österreichischen Energierechts, der Forcierung von Energieeffizienz sowie der Entwicklung neuer, biogener Kraftstoffe der zweiten Generation.

Aufgrund dieser Ausrichtung vermag das Energieinstitut an der JKU Linz nicht nur wichtige Beiträge für die tagespolitische Diskussion zu liefern, sondern leistet auch dort Pionierarbeit, wo die Fragen in der Fachöffentlichkeit erst im Entstehen sind.

Weitere Beispiele von Studiengängen an der JKU für einen Einstieg in die Umwelttechnik:

• Biologische Chemie
• Polymerchemie
• Technische Chemie
• Wirtschaftsingenieurwesen – technische Chemie
• Kunststofftechnik
• Management in Polymer Technologies
• Polymer Technologies and Science
• Biophysik
• Molekulare Biologie
• Molekulare Biowissenschaften
• Nanoscience and -technology
• Technische Physik

Hilfreiche Links:
Institut für betriebliche und regionale Umweltwirtschaft www.jku.at/uwi/content
Institut für Umweltrecht www.iur.jku.at/
Energieinstitut an der JKU Linz www.energieinstitut-linz.at/

 

 

Infomaterial

Hier finden Sie eine Übersicht der aktuellen Informationsmaterialien.
Diese können Sie auch jederzeit beim Cleantech-Cluster per Telefon.: +43/732/79810-5214oder per E-Mail cleantech-cluster@biz-up.at anfordern.

Danke für Ihre Unterstützung!

Fachhochschule OÖ – Campus Wels, www.fh-ooe.at/campus-wels

HTL Wels, www.htl-wels.at

Johannes Kepler Universität www.jku.at

Compost Systems GmbH, www.compost-systems.com

FRONIUS International GmbH, www.fronius.com

ASiC Austria Solar Innovation Center, www.asic.at

M-Tec Energie.Innovativ GmbH, www.m-tec.at

Berufsförderungsinstitut Oberösterreich, www.bfi-ooe.at

Landesschulrat für Oberösterreich, www.lsr-ooe.gv.at

WELIOS Zukunft begreifen, www.welios.at

Wirtschaftskammer Oberösterreich, www.wko.at