Forschung & Entwicklung

Oberösterreich hat im Bereich Mechatronik große und exzellente Forschungskapazitäten aufgebaut (JKU, FH OÖ / Campus Wels und Hagenberg, das Linz Center of Mechatronics, Upper Austrian Research, CD-Labors wie RECENDT, PROFACTOR, etc.). Zudem ist Oberösterreich eine der ganz wenigen Region in Europa, die über eine durchgängige Ausbildung für Mechatronik-Facharbeiterinnen und Mechatronik-Facharbeiter über HTL-Absolventinnen und HTL-Absolventen bis zu FH- und Universitätsabsolventinnen und Universitätsabsolventen verfügt.

Johannes Kepler Universität Linz

Die Johannes Kepler Universität Linz (JKU) stellt die größte öffentlich-rechtliche Einrichtung des tertiären Bildungssektors sowie der Forschung im Bundesland Oberösterreich dar. In der spezifischen Kombination ihrer Studienangebote und ihrer Forschungsbereiche in der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, der Rechtswissenschaftlichen Fakultät und der Technisch- Naturwissenschaftlichen Fakultät ist sie seit ihrer Gründung 1966 stark auf gesellschaftliche, wirtschaftliche und technologische Anforderungen hin orientiert. Dies unterscheidet sie von Universitäten traditionellen Typs und von Spezialuniversitäten. Zugleich hat dies zu einer starken Vernetzung mit außeruniversitären Partnern unterschiedlichster Tätigkeitsbereiche im Land Oberösterreich beigetragen. In der Zwischenzeit sind rund 350 Mitarbeiter in Forschungs- und Entwicklungsprojekten mit externen Partnern tätig. Die Johannes Kepler Universität liegt im Wohn- und Grüngürtel im Nord-Osten der Stadt Linz. Der 350.000 m² große Campus befindet sich direkt am Fuße der nahe liegenden Hügel des Mühlviertels. Derzeit beschäftigt die JKU rund 1.300 Mitarbeiter die den rund 13.500 Studierenden ein bestmögliches Umfeld und eine qualitativ hochwertige Ausbildung ermöglichen.

 

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FH Oberösterreich GmbH

Die FH OÖ Forschungs & Entwicklungs GmbH liefert Forschungs- und Entwicklungsergebnisse, die exakt auf die Bedürfnisse der Wirtschaft abgestimmt sind und eine rasche Umsetzbarkeit in der Industrie und in der Gesellschaft garantieren. 16 Forschungsschwerpunkte an vier Fakultäten behandeln die aktuellsten und wichtigsten Themenbereiche des 21. Jahrhunderts. Dabei sind einerseits jene Unternehmen angesprochen, die für eigene Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten zu wenig Personalressourcen oder beschränkte Finanzmittel zur Verfügung haben (Klein- und Mittelbetriebe). Andererseits gilt es, Lösungen für Betriebe zu entwickeln, die in Spezialgebieten Unterstützung benötigen (z.B. in Form von besonderen Geräten).

 

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Linz Center of Mechatronics GmbH, LCM

Das Linz Center of Mechatronics (LCM) ist in Österreich der Marktführer in der angewandten Mechatronikforschung und setzt durch die intelligente Vernetzung von Informatik, Mechanik und Elektronik neue Maßstäbe.

 

Das Leistungsspektrum reicht entlang der gesamten Innovationskette – von der Ideenfindung bis zum fertigen Produkt.
Die fachlichen Schwerpunkte sind:

 

  • Antriebstechnik
  • Simulation von Prozessen und Systemen
  • aktive und passive Schwingungsdämpfung
  • Sensorik, Kommunikation, Lokalisationstechniken
  • Software Entwicklung

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RECENDT GmbH

Die Research Center for Non Destructive Testing GmbH (RECENDT) ist eine ehemalige Forschungsabteilung für Sensorik der Upper Austrian Research GmbH. Die RECENDT erforscht, entwickelt und realisiert kundenspezifische, maßgeschneiderte Hightech-Lösungen im Bereich der Materialcharakterisierung und zerstörungsfreien Werkstoffprüfung. Seit 2009 ist sie eine eigenständige GmbH, Gesellschafter sind die Upper Austrian Research GmbH (74 %), die Johannes Kepler Universität Linz (20 %) sowie die FH OÖ Forschungs- und Entwicklungs GmbH (6 %).

 

Als international anerkanntes Forschungszentrum für Materialcharakterisierung und zerstörungsfreie Werkstoffprüfung agiert die RECENDT GmbH seit 2009 höchst erfolgreich auf dem österreichischen und internationalen Markt Meilensteine bereits in den Anfangsjahren waren der Zuschlag zum außeruniversitären Christian Doppler-Labor für Photoakustik und Laser-Ultraschall (womit RECENDT bis 2016 eines der insgesamt nur zwei außeruniversitären CD-Labors in ganz Österreich betreibt) und 2010 die Würdigung mit dem "Sonderpreis für Forschungseinrichtungen" beim Innovationspreis des Landes OÖ. Über die Jahre hat sich die RECENDT in einer Vielzahl nationaler, EU- und internationaler Projekte – sowohl als Partner als auch als Koordinator – einen Namen gemacht und ist als gefragter Kooperationspartner für lokale KMUs ebenso wie für multinationale Konzerne etabliert.

 

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PROFACTOR

PROFACTOR ist ein außeruniversitäres Forschungsunternehmen mit Standorten in Steyr und Wien. Das Unternehmen betreibt angewandte Produktionsforschung mit zwei Schwerpunkten:

  • Industrielle Assistenzsysteme
  • Additive (Mikro- /Nano-) Fertigung

Das Unternehmen steht an der Schnittstelle von Wissenschaft und Wirtschaft. PROFACTOR hat seit seiner Gründung mehr als 1.700 (inter-) nationale Forschungsprojekte abgeschlossen und dabei mit rund 400 Partnern aus Wissenschaft und Industrie zusammengearbeitet. PROFACTOR beschäftigt derzeit 75 MitarbeiterInnen aus 15 akademischen Disziplinen. Fächerübergreifende Zusammenarbeit ermöglicht intelligente Lösungen für die produzierende Industrie der Gegenwart und der Zukunft. PROFACTOR wurde im Jahr 1995 von der Vereinigung zur Förderung der Modernisierung der Produktionstechnologien in Österreich (VPTÖ) gegründet. Seit Ende 2016 hat die Upper Austrian Research GmbH (UAR) 50 Prozent und die Zukunftsakademie Mostviertel 10 Prozent der Anteile der PRFOACTOR GmbH übernommen.

 

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Software Competence Center Hagenberg, SCCH

Als eines der größten unabhängigen Forschungszentren in Österreich im Bereich Software nimmt das Software Competence Center Hagenberg (SCCH) eine Vorreiterrolle für softwarebezogene technologische Forschungs- und Entwicklungstrends ein. Das Software Competence Center Hagenberg wurde im Juli 1999 im Rahmen des K plus Kompetenzzentren Programms von fünf Instituten der Johannes Kepler Universität Linz (Prof. Buchberger (RISC), Prof. Pomberger (Institut für Wirtschaftsinformatik), Prof. Klement (Institut für wissensbasierte, mathematische Systeme und Fuzzy Logic Labor Linz-Hagenberg), Prof. Wagner (FAW - Institut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung) und Prof. Engl (Institut für Industriemathematik)) gegründet.

 

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RISC Software GmbH

Die RISC Software GmbH ist ein etabliertes, national und international anerkanntes IT-Dienstleistungsunternehmen. Die Firma steht zu 80% im Eigentum der Johannes Kepler Universität Linz sowie zu 20% im Eigentum der Upper Austrian Research GmbH (Land OÖ). Es verbindet Mathematik und Informatik mit Praxiserfahrung und entwickeln in interdisziplinären Teams individuelle Softwarelösungen für Wirtschaft, Medizin und Industrie.

 

Die RISC Software GmbH wurde als anwendungsorientierter Teil des RISC Instituts von Univ.-Prof. Dr. phil. Dr. h.c.mult. Bruno Buchberger im Jahr 1992 gegründet, entwickelt und wird bis heute von ihm als Mentor und Initiator begleitet. Diese Dualität von Grundlagenforschung (RISC Institut) und Anwendung (RISC Software GmbH) wurde bis zum heutigen Tag fortgeführt und wird in enger Zusammenarbeit mit dem Institutsvorstand Prof. Dr. Peter Paule in den unterschiedlichsten Facetten kontinuierlich weiter entwickelt.

 

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